Dienstag, 27. Januar 2009

"Model Marco"


Nachdem hier fussballmaessig nicht ganz so viel los ist, startet Marco nun eine Karriere als Model. Die Fotos hierzu findet ihr im Album. Viel Spass.... (grins)

Freitag, 16. Januar 2009

Nu isser da...

...der Winter in Kanada!

So so, Ihr denkt also, es sei kalt bei Euch in Deutschland?

Wir hatten letzte Nacht -40 Grad Celsius! In Worten: MINUS VIERZIG!

Also jetzt mal ehrlich, dagegen sind bei Euch fruehlingshafte Temperaturen (kicher...), oder?


Spass beiseite. Das ist also auch fuer hiesige Verhaeltnisse ein bisschen uebertrieben find ich.


Mein Auto hat (natuerlich) gestreikt. Michaels auch. Nur der Chevy von Marco hat heute morgen brav seinen Dienst angetreten. Aber bei mir hat selbst Ueberbruecken und "Anti-Freeze" in den Tank schuetten nichts genuetzt. Mhm...


Der Himmel ist strahlend blau, aber an Spazierengehen oder andere Aktivitaeten im Freien ist nicht zu denken. Ich habe es gestern versucht. Strumpfhose, Leggins, Jeans, 2 Paar Socken, Schneestiefel, T-Shirt, Sweatshirt, Strickjacke, Winterjacke, Handschuhe, Schal, Muetze und ein extra Wolltuch.
5 Minuten am Fluss entlang gelaufen.
OH MEIN GOTT (kreisch!)
Ich dachte, mir reisst es die Haut aus dem Gesicht. Die Nasenschleimhaut gefriert sofort, ebenso wie Traenchen oder Troepfchen an anderen Stellen im Gesicht. Also schnell wieder rein.


Drinnen haben die Elektroheizer ganz schoen zu tun, um die Holzhaeuser hier warm zu halten. und manche Fenster sind komplett zugefroren.
Aber beim Gedanken an die Stromrechnung bricht mir eh der Schweiss aus :-(

Naja, was soll's. Aendern kann man es eh nicht, nur hoffen, dass diese Schweinekaelte nicht ganz sooooo lange anhaelt.



Das erste Jahr ist geschafft!

Es heisst ja, dass das erste Jahr in einem anderen Land das schwerste sei, und das haben wir ja nun hinter uns gebracht.


Es gab sehr viel Neues und Schoenes fuer uns, aber leider auch ein paar unangenehme Dinge, die aber nichts mit dem Land und den Leuten zu tun hatten und uns so, oder in anderer Form wohl auch in Deutschland widerfahren waeren.


Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert. Aber wie Mike so treffend sagt: "Nimm das Leben nicht so ernst, Du kommst sowieso nicht lebend raus..."


In diesem Sinne gehen wir froehlich den eingeschlagenen Weg weiter und freuen uns auf unser 2. Jahr im schoenen KANADA!


Sonntag, 26. Oktober 2008

"Einsatz in Fredericton"

Hier in Canada kann man an einem Geldautomaten nicht nur Geld abheben, nein, man kann auch etwas einzahlen, z.B. einen Scheck.
Und genau das wollten Andreas und ich am heutigen Sonntag, vor unserem Wocheneinkauf erledigen. Wir fuhren also zur Bank, betraten den Voraum mit den Automaten, erledigten unser Vorhaben und wollten gerade wieder gehen, als wir vor der Tuer Polizeisirene wahrnahmen.
Wie im Film sahen wir direkt vor der Bank ein altes Auto, welches von mindestens 9 Cops mit der Waffe im Anschlag umzingelt war. Einer davon sah aus wie auf dem Foto, mit Helm und einem Maschinengewehr im Anschlag. Wir gingen vorsichtshalber erst mal in Deckung und ich hoffte, dass die Glasscheibe des Bankvorraums aus Panzerglas ist.
Aus dem alten Auto rakten aus allen Fenstern ergeben die Haende und die Cops, darunter einer in Zivil mit Pistole, holten einen nach dem anderen gaaaanz langsam aus dem Auto. Es waren mindestens 6 Jugendliche, auf die jeweils die Waffen gerichtet wurden und die sich zum Anlegen der Handschellen hinknieen mussten und dann in Polizeiwagen gesperrt wurden.
Insgesamt waren 7 Polizeiwagen dort, der MG-Mann hatten einen zivilen Dodge Charger und der Zivile fuhr ein Taxi!! Wo er das wohl her hatte??
Es war wirklich wie im Film, wobei ich eigentlich immer dachte, dass sowas in den US-Filmen uebertrieben dargstellt wird. NEIN, das ist wirklich so.
Nach ca. 15 Minuten waren alle "verschnuert" und "verpackt" und wir trauten uns langsam wieder aus unserem Versteck.

Das war mal wieder ein echtes Abenteuer und wir sind sehr gespannt, was wir darueber morgen in der Zeitung lesen werden. Ich hab mir bald ins Hemd gemacht, aber der Andreas fand's spannend.

Samstag, 11. Oktober 2008

Radtour mit Hindernissen

Andreas hat unser "Ghetto-Rad" und den "alten Hirsch" wieder flott gemacht und mit unseren brandneuen und super chicken Fahrradhelmen (Pflicht hier!) haben wir uns heute auf den Weg zu unserer 1. kanadischen Radtour gemacht.

Erstmal ging es schoen bergab durchs Wohngebiet bis zum "Fredericton River Valley Trail" der fast direkt vor unserer Haustuer beginnt und ca. 1o km am Fluss entlang nach Downtown Fredericton fuehrt. Es war super schoen, die herbstlichen Farben, das tolle Wetter, viele Eichhoernchen... bis es ploetzlich, nach ca. 4km Trail-fahrt so laut knallte, als ob jemand auf uns schoss.


Andreas Hinterreifen war hin. Ein riesen Loch, sogar der Mantel war beschaedigt.


Zum Glueck waren wir gut ausgestattet und Andreas reparierte den Schaden notduerftig, so dass wir ca. 1 km zurueck zum Bucket-Club (ein Campingplatz mit Bootsverleih und Golfanlage) fahren konnten.


Von da aus bin ich dann alleine die 3km wieder heim gefahren (die letzten 800m steil bergauf, stoehn!) und hab das Auto geholt. Zusammen sind wir zum Canadian Tire (Baumarkt), haben einen neuen Schlauch und einen neuen Mantel gekauft, sind zurueck zum Bucket-Club, Andreas hat das Rad repariert und ich bin zurueck nach Hause gefahren und mit dem Rad wieder die 3km zu ihm zurueck. Bis ich dort ankam, war er auch fast fertig und so starteten wir den 2. Versuch.
Diesmal ist alles gut gegangen, wir hatten eine tolle Radtour mit Kaffeepause, haben den Marco an der Tankestelle besucht und ein Eis gegessen (das hab ich mir auch verdient!!). Die Bilder sind im Album.

Samstag, 4. Oktober 2008

Herbstliche Beschaeftigung: Apple Picking


Heute waren wir zusammen mit Freunden in Gagetown zum Aepfelpfluecken.

Super leckere Macintosh.

Anschliessend gab's bei Rhonda und Bill BBQ Hotdogs und Lagerfeuer-Marshmallows.

So laesst sich der Herbst aushalten :-)

Fotos im Album...

Mittwoch, 1. Oktober 2008

LET'S DO THE TIME WRAP AGAIN!


"The Rocky Horror Show" im Playhouse in Fredericton. Yeah! Das konnten wir uns natuerlich nicht entgehen lassen. Und so haben wir uns am Samstag, zusammen mit Renate und Peter aufgemacht, zur "Campy-Trash-Time".


Ich wusste ja ungefaehr, was auf mich zukommt, denn ich hab' vor vielen Jahren mal den Film gesehen. Aber Andreas war voellig ahnungslos und bekam schon Schweissausbrueche, als er im Publikum den ein oder anderen jungen Mann mit Netzstruempfen und Strapsen entdeckte.

So nahm der Abend seinen Lauf und wir sassen (in Ermangelung einer Zeitung) mit unseren Programmheften auf dem Kopf zwischen blinkenden Taschenlampen im Konfettiregen, waehrend um uns herum die Gummihandschuhe schnappten und uns Klopapierrollen um die Ohren flogen. Selbstverstaendlich haben wir auch den "Time-Wrap" getanzt und hatten super viel Spass dabei. Die Ausfuehrung war EINZIGARTIG, erstklassige Schauspieler und eine tolle Band.

Anschliessend sind wir in den Irish Pub in der Naehe des Playhouse gegangen und haben noch ein paar Chicken-Wings und Guinness vertilgt, als ploetzlich fast das gesamte Ensemble mit an unserem Tisch sass. Das war's natuerlich wieder...! Ein super schoener Abend!