So viele Dinge schwirren hier in der Luft herum, leider noch nicht ganz spruchreif, aber fest steht:
Es tut sich was bei den Riedels.
Marcos Highschool Graduation (mit Abschlussball oooohhh!), eine neue Aufgabe in der TickleStick Factory, vielleicht eine wohnliche Veraenderung, ein Deutschlandurlaub und ein
GOTTHARD - Konzert!
Sowie es hierzu konkrete Einzelheiten gibt, mache ich Meldung.
Eine traurige Nachricht habe ich leider auch: Unsere Katze Roquetas ist seit ueber 2 Wochen spurlos verschwunden und ich hab die Hoffnung, auf eine Rueckkehr fast aufgegeben. Sie fehlt uns allen sehr, besonders Luis laeuft noch immer suchend umher.
Dienstag, 19. Mai 2009
Samstag, 11. April 2009
Sonntag, 8. März 2009
Wenn's dem Esel zu wohl wird...
...geht er auf's Glatteis.
Wenn's dem Andreas zu wohl wird, springt er in den Tiefschnee...!
Wenn's dem Andreas zu wohl wird, springt er in den Tiefschnee...!
Dienstag, 24. Februar 2009
Blizzard...
...aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
"Der Blizzard ist ein starker Schneesturm infolge eines kräftigen Kaltlufteinbruchs aus Richtung der Polarregionen. Es dringt dabei die Kaltluft rückseitig nach Osten von wandernden Tiefdruckgebieten, aufgrund fehlender querlaufender Gebirge (die Rocky Mountains beispielsweise verlaufen in Nord-Süd-Richtung), bis weit nach Süden vor. Der Begriff Blizzard wurde zuerst in Nordamerika verwendet und leitet sich möglicherweise aus dem deutschen Wort „blitzartig“ ab.[1] Er beschreibt damit den besonders raschen Kaltlufteinbruch.
Der Blizzard Black ist ein Blizzard, der auch Ackerboden mit sich reißt.
Die Definition für einen nordamerikanischen Blizzard sind folgende Erscheinungen:
Tiefe Temperaturen: ca. -6 Grad Celsius oder tiefer.
Hohe Windgeschwindigkeiten ab ca. 56 km/h, entspricht Windstärke 7 Bft.
Große Mengen an Schnee, die die Sichtweite auf 400 Meter oder weniger herabsetzen.
Eine Dauer von über 3 Stunden
Richtige Blizzards sind relativ selten. Wenn sie auftreten, dann am ehesten in Kanada (ach was!) und in den Northern Plains der USA. Nichtsdestoweniger können sie aber auch den gesamten Nordosten der USA heimsuchen und für chaotische Wetterverhältnisse sorgen. Es ist sogar schon vorgekommen, dass Blizzards dem Norden des Sonnenstaates Florida Schnee gebracht haben."
"Der Blizzard ist ein starker Schneesturm infolge eines kräftigen Kaltlufteinbruchs aus Richtung der Polarregionen. Es dringt dabei die Kaltluft rückseitig nach Osten von wandernden Tiefdruckgebieten, aufgrund fehlender querlaufender Gebirge (die Rocky Mountains beispielsweise verlaufen in Nord-Süd-Richtung), bis weit nach Süden vor. Der Begriff Blizzard wurde zuerst in Nordamerika verwendet und leitet sich möglicherweise aus dem deutschen Wort „blitzartig“ ab.[1] Er beschreibt damit den besonders raschen Kaltlufteinbruch.
Der Blizzard Black ist ein Blizzard, der auch Ackerboden mit sich reißt.
Die Definition für einen nordamerikanischen Blizzard sind folgende Erscheinungen:
Tiefe Temperaturen: ca. -6 Grad Celsius oder tiefer.
Hohe Windgeschwindigkeiten ab ca. 56 km/h, entspricht Windstärke 7 Bft.
Große Mengen an Schnee, die die Sichtweite auf 400 Meter oder weniger herabsetzen.
Eine Dauer von über 3 Stunden
Richtige Blizzards sind relativ selten. Wenn sie auftreten, dann am ehesten in Kanada (ach was!) und in den Northern Plains der USA. Nichtsdestoweniger können sie aber auch den gesamten Nordosten der USA heimsuchen und für chaotische Wetterverhältnisse sorgen. Es ist sogar schon vorgekommen, dass Blizzards dem Norden des Sonnenstaates Florida Schnee gebracht haben."
In der Nacht zum Rosenmontag, der hier keiner ist, hatten wir das Vergnuegen mit einem Blizzard. Laut Weather-Channel hat es auf einmal soviel geschneit wie normalerweise im ganzen Monat Februar. Nachts hat mich das nicht weiter gestoert, denn bis auf die heulenden Windgeraeusche hat man davon nichts mitbekommen. Der Strom blieb an, also blieb es auch schoen warm.

Montag war dann erwartungsgemass ein "Snowday" d.h. fuer konkret fuer mich keine Arbeit und fuer Marco keine Schule, also erst mal ausschlafen. Danach haben wir uns die Berscherung angeschaut und mehrere Stunden Schnee geschaufelt, um wenigstens ein Auto fahrbereit zu machen. Aber es hat ja weiter geschneit, also fuhr auch der grosse staedtische Schneeschieber wieder durch die Strasse und hat uns die Einfahrt mit einer ca. 150cm hohen Schneewand wieder zugeschoben. Herzlichen Dank!
Heute morgen hatte ich dann weder Zeit noch Lust zum Schaufeln und da Marco mit Fieber im Bett lag und somit auch kein Auto brauchte, hab ich Schnee Schnee sein lassen und mich zu Fuss auf den Weg zur Arbeit gemacht. Kein Problem, ca. 8 min. bergab.
Heute mittag hat mich dann Freundin und Kollegin Rhonda heimgefahren und mir grosszuegig ihre Hilfe beim Schaufeln angeboten. Ueber eine Stunde haben wir zu 2. geschippt, nur um die Einfahrt wieder auf zu bekommen. "Wenn Du nun Marcos Auto rausfaehrst, koennen wir dein Auto auch noch frei machen". OK. Gesagt, getan. Schluessel geholt, reingesetzt, Rueckwaertsgang rein und los.... Aber nur ca. 2m, dann steckte ich fest. Das halbe Auto in der Einfahrt, die andere Haelfte auf der Strasse, es ging nicht mehr vor und nicht mehr zurueck. Rhonda (ca. 150cm gross) hat versucht zu schieben, keine Chance. Ausgestiegen, nachgeschaut. "Wir muessen etwas unterlegen" meinte sie "vielleicht die Fussmatte". Ich also an die Fahrertuere zurueck, den Knopf der Zentralverriegelung betaetigt, in der Absicht, die Beifahrertuere zu oeffnen, Fahrertuere wieder zugeworfen. Und ZACK war das Auto zu. Und zwar komplett.
Da stand es, mit laufendem Motor, halb auf der Strasse und abgeschlossen.
Rhonda und ich haben synchron die Farbe gewechselt. Ich in weiss, sie in rot.
"Ach Du Sch...., was jetzt?"
Ich glaube dieser Moment hat mich mindestens 5 graue Haare gekostet. Doch im naechsten Moment fiel mir der Ersatzschluessel ein, den Marco eigentlich haben sollte. Und er hatte. Puh!
Danach haben wir dann nochmal ein Stuendchen im Schnee gebuddelt, bis es nun so ausschaut, wie auf den Fotos zu sehen.
Hoffentlich haelt das nun ein bisschen, nicht dass mir der Schneeschieber wieder alles zerstoert...
Dienstag, 27. Januar 2009
"Model Marco"
Freitag, 16. Januar 2009
Nu isser da...
...der Winter in Kanada!
So so, Ihr denkt also, es sei kalt bei Euch in Deutschland?
Wir hatten letzte Nacht -40 Grad Celsius! In Worten: MINUS VIERZIG!
Also jetzt mal ehrlich, dagegen sind bei Euch fruehlingshafte Temperaturen (kicher...), oder?
Spass beiseite. Das ist also auch fuer hiesige Verhaeltnisse ein bisschen uebertrieben find ich.
Mein Auto hat (natuerlich) gestreikt. Michaels auch. Nur der Chevy von Marco hat heute morgen brav seinen Dienst angetreten. Aber bei mir hat selbst Ueberbruecken und "Anti-Freeze" in den Tank schuetten nichts genuetzt. Mhm...
Der Himmel ist strahlend blau, aber an Spazierengehen oder andere Aktivitaeten im Freien ist nicht zu denken. Ich habe es gestern versucht. Strumpfhose, Leggins, Jeans, 2 Paar Socken, Schneestiefel, T-Shirt, Sweatshirt, Strickjacke, Winterjacke, Handschuhe, Schal, Muetze und ein extra Wolltuch.
OH MEIN GOTT (kreisch!)
Ich dachte, mir reisst es die Haut aus dem Gesicht. Die Nasenschleimhaut gefriert sofort, ebenso wie Traenchen oder Troepfchen an anderen Stellen im Gesicht. Also schnell wieder rein.
Drinnen haben die Elektroheizer ganz schoen zu tun, um die Holzhaeuser hier warm zu halten. und manche Fenster sind komplett zugefroren.
Aber beim Gedanken an die Stromrechnung bricht mir eh der Schweiss aus :-(
Naja, was soll's. Aendern kann man es eh nicht, nur hoffen, dass diese Schweinekaelte nicht ganz sooooo lange anhaelt.
Das erste Jahr ist geschafft!
Es gab sehr viel Neues und Schoenes fuer uns, aber leider auch ein paar unangenehme Dinge, die aber nichts mit dem Land und den Leuten zu tun hatten und uns so, oder in anderer Form wohl auch in Deutschland widerfahren waeren.
Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert. Aber wie Mike so treffend sagt: "Nimm das Leben nicht so ernst, Du kommst sowieso nicht lebend raus..."
In diesem Sinne gehen wir froehlich den eingeschlagenen Weg weiter und freuen uns auf unser 2. Jahr im schoenen KANADA!
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