Montag, 25. Februar 2008

Neuer Job - neuer Truck

Andreas hat den Job gewechselt und das ist das Ergebnis:
















Bisher war er als Springer auf verschiedenen Trucks unterwegs, jetzt ist dieser VOLVO sein Stamm-Fahrzeug. Ist Andreas Zuhause, steht auch der VOLVO vor der Tuere.
















Der neue Job ist auch etwas familienfreundlicher, er kann jede Woche zu Hause sein.

Sonntag, 17. Februar 2008

Winterfest NB - Winterfun for everyone

Heute waren wir auf dem WINTERFEST (http://www.winterfestnb.ca/)
Ein riesen Rummelplatz aus Eis und Schnee: Skulpturen, Labyrinth, Husky-Rennen, Riesen-Eisrutsche uvm. Bilder hierzu im Album.

Ja, wo isser denn?


Andreas musste erst mal suchen, als er nach knapp einer Woche zu seinem Auto auf den Firmenhof zurueck kam.

Eine halbe Stunde graben mit 4 Mann und die Hilfe eines Mini Baggers waren notwenig, um das Auto zu befreien.
Das ist eben WINTER IN KANADA !

Donnerstag, 14. Februar 2008

Im Land der Schneekoenigin...

...muss es wohl so ausgesehen haben!

Nachdem es hier gestern ge(schnee)regnet hat, werden wir heute mit im Sonnenschein klitzernden Baeumen und Straeuchern belohnt.



Den Birken wird die Last zu schwer und sie biegen sich fast bis zur Strasse.


Kehrseite der funkelnden Pracht: Unsere Auffahrt hat sich in eine Bob-Bahn verwandelt, die sich auch mit 10kg Salz nicht beheben laesst.



Na vielleicht sollten wir mal ueber eine private Wok-WM nachdenken ;-)

PS: Ein Doppelklick aufs oberste Bild lohnt sich!

Mittwoch, 13. Februar 2008

Die Sache mit dem Tierarzt


Vor etwa 14 Tagen fing meine Katze Roquetas an zu humpeln. Das hat sie Anfang Januar schon mal getan, es aber von selber wieder bleiben lassen. Wir vermuteten damals einen Biss in den Hinterlauf, auf der Flucht, nach einem Revierkaempfchen... "Naja", dachte ich, "wenn es damals wieder alleine geheilt ist, dann diesmal sicher auch...". Tat es aber nicht und nachdem der Fuss immer dicker wurde und sich dann montags auch noch eine dicke eitrige Wunde zeigte, hab ich also die Transportbox wieder ausgegraben und bin mit meiner Roquetas zum Tierarzt gefahren. Kurz zuvor hatte ich in der Tageszeitung gelesen, dass der Tierarzt eine "Part-time Receptionist" sucht. Sicher ahnt Ihr, was kommt...

OK. Kurz und gut. Der Tierarzt war ausgesprochen nett, sehr interessiert an der Herkunfstgeschichte von Roquetas und er lobte mein Englisch. Letzteres haette er vielleicht nicht tun sollen, denn damit ermutigte er mich, nach diesem Job zu fragen. Er war hocherfreut und lud mich dazu ein, eine Bewerbung abzugeben. Gesagt, getan, am naechsten Morgen hab ich gleich mal eine Mappe hingebracht und promt, 2 Tage spaeter kam die Email mit der Einladung zum Job-Interview und das war heute.

Ausgerechnet heute war soviel Eis und Schnee auf den Strassen wie bisher noch nie, seit wir hier sind. Den ganzen Tag eisiger Schnee-Regen., die Strassen entweder schmierig mit Matsch oder spiegelglatt. In Deutschland haette ich mir ins Hemd gemacht und waere keinen Meter gefahre, aber hier, nicht lange gefackelt, tapfer rein ins Auto und los gehts.

Als ich ankam, sassen schon 2 Mitbewerberinnen da und warteten. Naja, da hab ich sicher keine Chance. Aber gerade diese Erkenntnis lies mich locker werden. Als ich so nach einer halben Stunde dran kam und zu dem mir bereits bekannten, netten Tierarzt nun auch der mindestens genauso nette zweite Tierarzt kam und mich begruesste, plapperte ich ohne Ruecksicht auf grammatikalische Verluste einfach darauf los, wie ein Niagara-Fall. Ich hab keine Ahnung, wie es gelaufen ist. Mir jedenfalls hat es dort gut gefallen und ich wuerde mich freuen, wenn es klappen wuerde.

Ja, ich weiss, das war noch keine laengere Job-Pause, aber ich muss doch was tun...

Naechste Woche bekomme ich Bescheid. BITTE DRUECKT MIR DIE DAUMEN :-)


Roquetas hatte uebrigens wieder einen Biss und bekam Antibiotika fuer 14 Tage. Mittlerweile ist wieder alles OK und man sieht nur noch eine kleine kahle Stelle, die sicher auch bald weg ist.

Der Spass hat knapp 90 Dollar gekostet. Aber wenn das mit dem Job klappen sollte, dann war das Geld ja, neben dem Wohl meiner Katze, doppelt gut angelegt ;-)

Mittwoch, 6. Februar 2008

Experiment "Hotel" beendet!

"Tja", werdet Ihr sagen, "das ging aber schnell..." und recht habt Ihr.
Ich bin eben auch in diesem Punkt von der schnellen Truppe ;-)
Nein, jetzt mal im Ernst. Das war leider nicht der richtige Job fuer mich, vor allem deshalb nicht, weil dann einiges gaaaaanz anders war, als vereinbart.
  • Aus 4 Schichten in der Woche wurden dann 6 (stoehn!),
  • aus 16 Uhr Feierabend wurde dann (mit haengen und wuergen) 17.30 Uhr
  • und es blieb natuerlich nicht bei der Kontrolle der Zimmermaedchen. Wenn viel los war, und das war es eigentlich staendig, haben Wanda und ich auch Zimmer gemacht.

Und da hoert der Spass auf. Nicht dass ich mir zu gut fuer diese Arbeit waere, aber ich kann das mit meinem linken Arm nicht machen. Es ist vieeeeel zu schwer. Ich bin echt froh, dass ich bisher in 6 Jahren nie Probleme mit dem Arm hatte und immer meinen eigenen Haushalt etc. gut hinbekommen habe, aber das jetzt waere echt nicht moeglich gewesen.

Also habe ich mich gestern dort verabschiedet und werde jetzt doch mal wie geplant eine laengere Job-Pause einlegen (wenn nicht wieder etwas anderes dazwischen kommt *kicher*)
Auf jeden Fall war es eine interessante Erfahrung.

Dienstag, 29. Januar 2008

Willkommen zurueck!

Schoen, dass ihr wieder da seid!
Sorry fuer die Umstaende, die ich Euch mit der Anmelderei gemacht habe. Quasi als Entschaedigung gibt es jetzt Neuigkeiten aus New Brunswick:

Ich habe einen Job!
Eigentlich wollte ich nur mal ausprobieren, wie "bewerben" hier so funktioniert. Und schon hat es geklappt.
Und das kam folgendermassen: Heute vor einer Woche bin ich einfach mal aufs gerade Wohl mit einer Bewerbungsmappe bewaffnet zum Hotel "Fredericton Inn" (http://www.frederictoninn.nb.ca/) gefahren und habe nach einem Job im Buero gefragt. Nachdem ich eine halbe Stunde in der Lobby geparkt wurde, durfte ich zum Manager, der mir dann aber mitteilte, dass er keine Arbeit im Buero frei haette. Aber er wollte meine Mappe gerne behalten und sich melden, falls sich etwas ergeben sollte. Naja, das war OK. Ich bin ganz zufrieden raus gegangen und hatte mir so gedacht, dass es ja doch eine ganz gute Uebung fuer weitere Job-Interviews war. Ich hab das glaub ich ganz gut hinbekommen...
Kaum war ich wieder zu Hause, klingelte auch schon das Telefon. Der Hotel Manager war dran. Er hatte sich meine Mappe mal genauer angschaut und wollte nun wissen, ob ich auch an einem Job als Assistant Supervisor Housekeeping interessiert sei. Und ob ich das war! Also vereinbarten wir einen neuen Termin fuer den naechsten Tag. Kurzes Gespraech mit ihm, kurzes Gespraech mit Wanda, sie ist die Supervisor Housekeeping, und die Sache war geritzt. Am naechsten Tag hab ich angefangen. Voellig unkompliziert.
Wanda ist fuer die Zimmermaedchen, fuer die Waescherei und die Lobby verantwortlich. Eine logistische Hoechstleistung, bei der ich sie nun unterstuetzen darf. Am ersten Tag hab ich echt gedacht, das ueberleb ich nicht. Wanda hat 7 Stunden englisch auf mich eingeredet. Ich hatte das Gefuehl, nur ca. 20% verstanden zu haben, aber es muss wohl doch ein wenig mehr gewesen sein... Am Abend dacht ich, ich haette einen Bienenstock im Kopf. Oh Mann!
Aber es ist tatsaechlich so, dass man jeden Tag dazu lernt und mittlerweile gehen sogar meine Antworten ueber "mhm" und "aah" hinaus. Nur dass ich mich ab und zu nicht angesprochen fuehle, wenn jemand ueber Funk ruft "BREDSCHED ON LINE" , daran muss ich noch arbeiten. Naja, wenn dann etwas energischer kommt "BRESCHIDD HOUSEKEEPING ON LINE' merk ich meistens, dass ich gemeint bin ;-)
Die Arbeitszeiten sind auch OK, ich arbeite 4 x in der Woche (wobei Sa. und So. auch zur Woche gehoeren) von 9 bis 16/17 Uhr. Wir gehen erst, wenn alle Maedels fertig sind. Sonntags von 10 bis 17 Uhr. Das ist OK.
Dresscode: Schwarze Hose (keine Jeans! Woran erinnert mich das nur??), weisse Bluse, schwarzer Blazer, schwarz-rotes Hotel-Halstuch, wichtiges Klemmbrett und noch wichtigeres Funkgeraet.
An meinem 2. Tag musste ich mit einem der Zimmermaedchen mit, denn ich kann ja nur etwas kontrollieren, wenn ich es einmal selbst gemacht habe. Mein lieber Scholli, das ist wirklich harte Arbeit, die ich nicht den ganzen und schon gar nicht jeden Tag machen wollte! Man unterschaetzt das leicht.
Heute, an meinem 4. Arbeitstag hat es mir schon richtig Spass gemacht und ich glaube, ich hab es ganz gut getroffen. Es ist sehr abwechslungsreich und Wanda ist super-nett (sie erinnert mich sehr an meine liebe Ex-Chefin Ilona).
Tja, nun ging das doch wesentlich schneller mit dem Job, als geplant. Aber ihr kennt mich ja. Nur daheim rumhocken ist halt nicht mein Ding. Und die paar Dollar extra, die kann man immer gebrauchen, gell?!
So nun seid Ihr erst mal wieder auf dem Laufenden.
Bis demnaechst in diesem Blog!!